Seinesgleichen geschieht

Die neue Regierung: No, it's not Obama, es ist Pragmatismus, Baby!

Der Kommentar des Chefredakteurs

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

E ines ist klar. Wenn Österreich eine neue Regierung bekommt, kann niemand mit ihr zufrieden sein. Allerhand bescheidene Begabungen, versammelt an leitenden Positionen in den Medien, stellen fest, dass die Regierung ihrem eigenen Format entspricht, und sind damit unzufrieden. Wieder einmal nur Durchschnitt. Provinzialismus, keine europäische Perspektive. Daraus kann nichts werden! Wohin wird das führen? Aus Eigenerfahrung, wie ein schönes Wort des österreichischen Durchschnittsdiskurses lautet, kennen Sie die Antwort.

Politikerbeschimpfung heißt das Genre, dem es literarisch schon besser ging. Die Kläglichkeit der handelnden Personen scheint den Schimpfenden in den Qualitätsmedien oft genug Recht zu geben. Die medialen Insassen des Zwergenstaats wissen, Bedeutungslosigkeit an der politischen Spitze färbt ab. Sich selbst publizistische Bedeutung zu verschaffen, ist ja den wenigsten gegeben. Der Haxlbiss gelingt am besten aus Perspektive der Wadlhöhe. So bleibt das politmediale Biotop


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