The Deadline is now

Medien | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

Fiona Spruill leitet die Onlineredaktion der New York Times. Ein Gespräch über die Zukunft der Zeitung

Interview: Stefan Apfl; Ingrid Brodnig

Fiona Spruill ist in Eile. Im Rahmen einer Konferenz über Immigration, die das Forum Alpbach veranstaltet, verbringt die Amerikanerin drei Tage in Wien. In einer halben Stunde müsse sie zurück im Haus der Musik sein, sagt Spruill, als sie ins Café Tirolerhof hereineilt. Den Termin wird sie ins Gespräch vertieft verpassen.

Falter: Seit zwei Jahren hat die Webseite der "New York Times" mehr Leser als die Printausgabe. Wer ist die Graue Lady heute? Eine Zeitung mit einer Onlineplattform? Oder eine Content Engine, die auch eine Zeitung hervorbringt?

Fiona Spruill: Definitiv nicht Letzteres. Die Zeitung ist nach wie vor extrem wichtig. Mit ihr machen wir wesentlich mehr Umsatz. Print verschwindet nicht so schnell. Es wäre falsch, die Zeitung zu einem Zusatzangebot herabzustufen. Wir sehen die Nachrichtenorganisation New York Times eher als ein Ganzes


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