Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

... dass Nachtleben in Wien nicht immer ungefährlich ist. Vergangene Woche wurden die beiden Türsteher der Babenberger-Passage mit Messern attackiert, nachdem sie drei jungen Männern den Eintritt verwehrt hatten. Die Angestellten wurden mit Bauch- und Lungenstichen ins Spital gebracht, die mutmaßlichen Täter festgenommen. Rund um die neue Großraumdisco Prater Dome beschweren sich indes Anrainer - über Lärm, Parkplatznot und nächtliche Alkoholexzesse.

… dass Polizisten in Wien nicht immer sanft miteinander umgehen. Vergangenen Donnerstag soll es laut Kurier in einer Döblinger Polizeistation zu einer Prügelei gekommen sein. Der Grund: Zwei Beamte konnten sich nicht auf die Überstundeneinteilung einigen. Jetzt drohen Disziplinarmaßnahmen. Der Falter fordert ein ebenso zielgerichtetes Konfliktmanagement für die Privatwirtschaft!

… dass die Euro in Wien noch nicht ganz Geschichte ist. Erinnern Sie sich an das internationale Flair und die Völkerverbrüderung in Ottakring? Vergangenen Mittwoch ließen die Wiener Linien wegen des (verlorenen) Fußballspiels gegen die Türkei ihre Durchsagen auf Deutsch und Türkisch durch Stationen schallen - vielleicht als Reminiszenz an die (ebenfalls verlorene) Zeit, als Wien noch Weltstadt war.

... dass der Straßenverkehr in Wien bald sehr chaotisch werden könnte. Zwischen Inzersdorf und Hanssonkurve muss die Tangente ab 2011 für drei Jahre abgerissen und wieder aufgebaut werden - wegen übermäßiger Belastung. Das bedeutet, dass täglich 100.000 Autos, vor allem Pendler, umgeleitet werden müssen. Jetzt arbeitet die Asfinag an einem Alternativkonzept. Viel Glück dabei.


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