Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

Botschaftsviertel: Trüffelmarkt, Bretschneider und Kreativgansl

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Lauter Botschaften, jede Menge Firmenzentralen und nicht zuletzt die Chefredaktion des Gault Millau Österreich - da sollte es ordentlich was zu essen geben, sollte man meinen. Gibt es aber nicht. Kaum ein Grätzel verfügt über eine derart magere kulinarische Infrastruktur. Manche Legenden wie die Bäckerei in der Salesianergasse und der Gourmetgreißler Ruff sind längst Geschichte.

Doch es gibt Trost. So ist die Dichte an Beisln der extraauthentischen Kategorie hier außergewöhnlich: Der Gmoa-Keller etwa zählt zu den drei schönsten Wirtshäusern der Stadt. Das Ensemble ist unverfälscht, aber nicht museal - im Gmoa-Keller wird nach wie vor von echten Menschen echt gegessen und getrunken. Hirn mit Ei zum Beispiel, Ganslbeuschl, gebackener Karpfen und die Troika wienerischer Gasthausklassiker. Da kann man den Mozzarella fast schon verzeihen.

Die schöne Schank

Ein paar Ecken weiter hat der


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