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Kritiken

Lexikon | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Die in glänzend beherrschtem Handwerk vorgetragene Malerei Bruno Wildbachs ist zumindest janusköpfig. Das mag den Betrachter sehr leicht überfordern, wie der Titel seiner Ausstellung – „C.O.M.A.“ („Common Oath to Men’s Adventure“) – auch andeutet. Das altmeisterlich gezeichnete Porträt muss sich bei ihm stets gegen die Materialität seines Trägermediums durchsetzen. Also wirkt die bis in die kleinsten Verästelungen exerzierte Zeichnung zwar für sich genommen schwer und erhebt sich dennoch leichtgewichtig vor abstrakter, die Möglichkeiten zum unmittelbaren künstlerischen Zugriff auskostender Malweise, ja gewinnt aus diesem Wechselspiel reichhaltig surreale Abenteuerpotenziale. UT

Katholische Hochschulgemeinde Graz, bis 10.1.2009


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