Der Tanz um die Krise

Politik | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Europas Wirtschaften sind eng miteinander verknüpft – doch ein konzertiertes Krisenmanagement der EU fehlt

Analyse: Christine Zeiner

Es ist zu wenig, sagen die einen, es ist gerade mehr als genug, die anderen. Seit Wochen streiten Politiker darüber, welche Summen es braucht, um das Werkel am Laufen zu halten, um Schlimmeres zu verhindern,

Unternehmenspleiten, Arbeitslosigkeit, Kollaps. Die EU-Kommission hat nun eine neue Zahl ins Spiel gebracht: 200 Milliarden Euro. Das ist deutlich mehr als die 130 Milliarden, die zuvor kolportiert worden waren. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagt damit klar: Die Länder müssen Geld ausgeben, und zwar mehr, als manche vielleicht wollen. Und noch etwas sagt Barroso damit. Die EU, das mögen 27 unterschiedliche Länder sein, gespielt soll aber dennoch gemeinsam werden. Ein bisschen zumindest.

Das Werkel selbst steht dabei außer Streit. Große Änderungen in der Wirtschaftspolitik werden nicht kommen. Und ob es überhaupt eine einheitliche Linie


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