Platz da: eine neue Probebühne in der Josefstadt

Feuilleton | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Bye, bye Bäckerinnung: Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger zeigt seine bisher wichtigste Neuproduktion her

Reportage: Wolfgang Kralicek

Das Theater in der Josefstadt hat eine neue Probebühne. Erstaunlich daran ist, dass sich diese unmittelbar vor Ort befindet. Das 1822 errichtete Theater ist zwischen uralte Zinshäuser eingezwängt und leidet unter chronischer Raumnot; nicht einmal für eine Kantine fand sich ein Platzerl. Wo also sollte hier eine Probebühne hinpassen? Ganz einfach: Der Neubau wurde auf die ebenerdigen Sträußelsäle draufgesetzt, die seit 1924 als Pausenraum genutzt werden.

Der neue Direktor Herbert Föttinger nutzte die Generalsanierung des Theaters im Vorjahr, um auch das Projekt Probebühne anzupacken; die Baukosten (vier Millionen Euro) übernahm der auch als Sängerknabenmäzen bekannte Peter Pühringer.

Bisher mussten die Inszenierungen der Josefstadt in theaterfremden Räumen vorbereitet werden; unter anderem wurde im Sitzungssaal der Bäckerinnung in der Florianigasse


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