Was soll weg? Eine Umfrage unter Architekten

Feuilleton | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Hauptbücherei Wien

(7., Urban-Loritz-Platz)

Hermann Czech: „Erstens: Zum realen Grund für den Abbruch eines Gebäudes kann ausgerechnet mangelnde Architekturqualität wohl nur über eine Medienkampagne werden; über ein solches Urteil sind wiederum auch Zweifel angebracht. Zweitens: Was eine Großstadt ausmacht, ist nicht nur große Architektur, sondern architektonische Lebensart und Intelligenz. Exzeptionell schlechte Gebäude sind wenigstens charakteristisch. Drittens: Planerische Intelligenz zeigt sich in Einsichten. Die absehbare Patchwork-Stadtentwicklung ist nicht aufzuhalten – vielleicht zu steuern. Aber Unverständnis für den bestehenden Stadtkörper und seine historischen Schneisen – Donaukanal, Wiental, Gürtel – ist nicht akzeptabel.

Die Bibliothek in der Gürtelstraße gehört dort nicht hin, von der Architektur ganz abgesehen.“

Theater Akzent

(4., Theresianumg. 18)

Jabornegg & Pàlffy: „Es demonstriert samt Gartenanlage als eines der übelsten Beispiele in der Stadt,


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