Der menschenfreundliche Elektroniker

Feuilleton | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Christian Fennesz macht in seinem kleinen Studio im siebten Bezirk Musik von Weltformat

Werkstattbericht: Sebastian Fasthuber

Japaner war schon länger keiner mehr da, um Fotos zu machen. Das Geld wird überall knapp. Jetzt muss Christian Fennesz die Bilder von seiner Arbeitsstätte eben selber per E-Mail verschicken.

Das Studio des aus dem Burgenland stammenden Musikers in Wien-Neubau ist so etwas wie ein Wallfahrtsort für Elektronikfreaks, und ein Blick auf die Geräte, mit denen er seine weltweit hochgeschätzte Musik produziert, ist für Fachblätter das, was der Klatschzeitschrift ihre Homestory. Kaffee wird hier wie dort angeboten.

So viel gibt es auf den ersten Blick allerdings gar nicht zu sehen. Dazu wäre in dem kleinen Raum auch nicht genug Platz. Der 45-Jährige, der spätestens mit dem Album „Endless Summer“ (2001) zum Superstar einer menschenfreundlich verstandenen elektronischen Musik avancierte, hat es gern überschaubar.

Seine Ausstattung bezeichnet er mit einem Augenzwinkern


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