Da strahlt der Weihnachtsstern

Stadtleben | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Zur gärtnerischen Imagerettung der beliebtesten aller Weihnachtspflanzen

bericht: Julia Kospach

Was sein altbackenes Image anlangt, steht der Weihnachtsstern bei unter 60-Jährigen ungefähr auf derselben Beliebtheitsstufe wie das Usambaraveilchen, das verlässlich Assoziationen zu spinnwebverzierten Witwenfensterbänken hervorruft. Man tut dem Usambaraveilchen da irgendwie Unrecht, immerhin stammt es aus einer coolen Gegend, den Usambara Mountains in Nordost-Tansania. Und genau wie der Weihnachtsstern kann es nichts dafür, dass rührselige Blumenhändler es in lächerliche, farbige Kreppmanschetten stecken.

Der Weihnachtsstern hat mehr Anerkennung verdient! Nicht dass es ihm grundsätzlich an Aufmerksamkeit mangelte: Das Verschenkkarussell beginnt verlässlich im November, spätestens am 8. Dezember würde man ihn am liebsten zum Fenster rauswerfen.

Dabei hat der Weihnachtsstern ein paar tolle Features, eine interessante Kulturgeschichte und ist auch aus zimmergärtnerischer Sicht ein lohnendes


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige