Was fährt denn da?

Der Fiat 500: Italianità auf vier Rädern

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Testfahrt: Nicole Scheyerer

Verliebt habe ich mich schon vor 20 Jahren: Bei einem Sprachurlaub in Rom konnte ich die Augen nicht von den süßen Spuckerln lassen, die überall mit den Vespas um die Wette fuhren. Fiat Cinquecento – was für ein hinreißender Wagen! Damals besaß ich noch keinen Führerschein, hätte aber ohnehin nie zu hoffen gewagt, eine solche Knutschkugel je zu besitzen. Dieser Autotraum schien eine Verrücktheit des Südens, eine kindische Intervention gegen die graue Verkehrswelt, die in Österreichs Klima sofort an Durchrostung sterben würde.

Genau 50 Jahre nachdem in Turin der „Fiat Nuova 500“ vom Band gerollt war, präsentierte Fiat 2007 das Retromodell. Endlich ein Cinquecento für die nördlichen Breiten. Von seinem Vater hat der süße Fratz das steil abfallende Heck, die großen Räder und runden Doppelscheinwerfer. Mit 3,55 Metern ist er aber um 40 Zentimeter länger als der alte.

Bauweise und Motor orientieren sich am Fiat Panda. Den neuen 500 gibt’s


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