So macht Proporz Freude

Steiermark | aus FALTER 49/08 vom 03.12.2008

Zwei Jahre Filmförderung neu: auch ohne Emmy eine steirische Erfolgsgeschichte

Analyse: Herwig G. Höller

Ein Sprung in die Vergangenheit, in das Jahr 2001. Das zuständige Ressort von Kulturlandesrat Gerhard Hirschmann (ÖVP) sah mickrige 26.000 Euro für Beiträge zur Herstellung von „Kulturfilmen und Videoproduktionen“ vor, von Vergaberichtlinien oder gar einem Beirat war nichts bekannt. Selbst der traditionelle steirische Landesfilmpreis „ruhte“. Sprich: Er wurde nicht mehr vergeben.

Zurück in die Gegenwart, die sich diesbezüglich als leuchtende Zukunft ausnimmt. Seit 2007 macht die steirische Filmförderung fast zwei Millionen Euro pro Jahr aus, im Vergleich zu 2001 eine stolze Versiebzigfachung. Und selbst in der finanziell angeschlagenen Stadt Graz erklärte Neokulturstadtrat Wolfgang Riedler (SPÖ), einen Filmschwerpunkt setzen zu wollen, und unterstützte zuletzt etwa „Auf den Spuren des Steirischen Panthers“. Dass sich die Filmszene über diese Entwicklungen freut,


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