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Marlene Streeruwitz liest „Kreuzungen“

Lexikon | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

In ihrem neuen Roman hat Marlene Streeruwitz überraschend die Perspektive gewechselt und erzählt aus der Sicht eines Mannes. Die Entscheidung leuchtet ein, schließlich lässt sich auf diese Art der männliche Blick auf Macht und Gier einfangen. Das Buch wurde nichtsdestotrotz kontrovers rezensiert. „Die lapidaren Beschreibungen sind treffend, aber auch ungewohnt impressionistisch und poe-tisch. Bleibt nur noch abzuwarten, wann sich Streeruwitz endgültig von jenen selbst auferlegten Stilzwängen verabschiedet, die als Ausdruck des beschädigten weiblichen Selbst interpretiert wurden, hier jedoch kaum mehr nachvollziehbar sind“, meinte Kirstin Breitenfellner in ihrer Besprechung. SF

Schauspielhaus, Do 20.00


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