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Man nennt ihn den russischen Bob Dylan

Lexikon | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Boris Grebenshikov ist eine russische Musiklegende, die Rock, Folk und Blues mit Einflüssen lokaler Musiktraditionen aus aller Welt eint. 1989 hat er als erster russischer Künstler überhaupt im Westen aufgenommen, „Radio Silence“ ist u.a. mit Unterstützung der Eurythmics und von Chrissie Hynde entstanden. In seiner Heimat füllt Grebenshikov ganze Fußballstadien, gleichzeitig gilt er ob seiner lyrischen Sprache als Dichterfürst. Und eine Tibet-Connection gibt es auch noch: Alljährlich verbringt Grebenshikov einen Monat in einem tibetischen Kloster, wofür er sich Ende der 90er mit einem Tibet-Benefizalbum revanchierte. Im Vorprogramm spielt Flook, die BBC-Folkband des Jahres 2006. GS

Wiener Stadthalle (Halle F), Mo 20.00


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