Vernissage

Zum Lachen gebrachte Göttinnen

Lexikon | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Sie war eine Spätberufene und ihre Laufbahn währte nicht lange. Das Werk der früh verstorbenen US-Künstlerin Ree Morton (1936–1977) wird nun in der Generali Foundation wiederentdeckt. Ähnlich wie Eva Hesse oder Paul Thek forderte Morton in Installationen den strengen Minimalismus ihrer Zeit heraus. So verband sie Elemente historischer Kunst, des Rituellen und des Pop mit analytischer Strenge. Die an indianischer Kultur interessierte Künstlerin scheute weder das Ornament noch extreme Farbgebung und unkonventionelle Materialien. Die Ausstellung „The Deities Must Be Made to Laugh“ zeigt vierzig von Mortons wichtigsten Arbeiten, die noch nie in Europa zu sehen waren. NS

Generali Foundation, bis Do 19 Uhr, bis 1.3.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige