Florians Nachtdienst

Was in Wiens Partyszene passiert – Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Fight for your right to party!

Zwei Polizisten zieren das aktuelle Programmheft, über ihren Köpfen ragt eine Sprechblase: „Sperrstund is’!“ Nun ist es also amtlich: Das Flex hat Zoff. „Beinahe täglich parken sich gegen vier Uhr Polizeiautos vor dem Lokal ein und kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Sperrstunde“, klagt Chef Tom Eller. Während „Kommerzhütten à la Praterdome“ eine Sperrstundenerstreckung bis sechs Uhr hätten, werde diese dem Flex seit 13 Jahren verweigert. War bisher aber nicht schlimm, die Beamten haben meist beide Augen zugedrückt. Angesichts der neuen Situation fragen wir uns aber: Darf man das subkulturelle Aushängeschild der Stadt derart kastrieren? Und: Wie sollen wir nun die Zeit bis zur ersten U-Bahn totschlagen? Schuld an der Misere sei laut Eller die Frau Bezirksvorsteherin, der sei der Club schon lange ein Dorn im Auge. „Wir fordern keine Polizeirepression gegen das Flex, sondern tägliche Verfolgung der Drogendealer im Bereich Augartenbrücke!“,


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