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Bücher, kurz besprochen

Politik | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Geburtstagsbuch der Republik

Wem die Republiksausstellung im Parlament zu sehr an der Oberfläche bleibt, kann sich in diesem zweibändigen Werk in die Geschichte der Ersten Republik vertiefen – auf wissenschaftlichem Niveau. Auf rund 700 Seiten finden sich Aufsätze zu den verschiedensten Aspekten der Jahre 1918 bis 1933, wobei der Schwerpunkt bei den Kriegsfolgen und der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung in den 20er-Jahren liegt. Ein Standardwerk zum Nachschlagen.

Barbara Tóth

Helmut Konrad, Wolfgang Maderthaner (Hg): Das Werden der Ersten Republik ... der Rest ist Österreich. Zwei Bände. Verlag Carl Gerold’s Sohn, € 70,–

Die DNA des Journalisten

Wie denken Österreichs Journalisten? Wie arbeiten sie? Und wer sind sie überhaupt? Wen die Antworten auf diese Fragen interessieren, der konnte sie 2007 im Journalisten-Report erstmals nachlesen. Nun haben der Medienberater Andy Kaltenbrunner und sein Team vom Medienhaus Wien, das sich allmählich zur wichtigsten heimischen Denkfabrik in Mediensachen entwickelt, den zweiten Teil vorgelegt. In Zusammenarbeit mit Gallup Österreich wurden 500 der etwa 7000 heimischen Journalisten über Selbstverständnis und Ethik, über Karriere und Arbeitsalltag befragt. Die dichten Analysen der Antworten bringen dem Leser jene unnahbaren Individuen näher, die ihm täglich die Realität näherbringen. Kategorie: verdienstvolle Grundlagenforschung. Stefan apfl

Andy Kaltenbrunner u.a.: Der Journalisten-Report II. Österreichs Medienmacher und ihre Motive. Eine repräsentative Befragung. Facultas Universitätsverlag, 200 S., € 23,70


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