„Kino ist, wenn das Silberkorn explodiert“

Feuilleton | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Franz Schwartz übergibt das Stadtkino an Claus Philipp. Ein Gespräch mit dem Noch- und dem Neodirektor

Interview: Michael Omasta/Michael Pekler

Im November 1981 wurde am Schwarzenbergplatz das Stadtkino eröffnet. Franz Schwartz definierte als Geschäftsführer die Aufgabe dieses kommunalen Kinos damit, die enorme Lücke zu schließen, die im Filmangebot in der Stadt klaffte: zwischen dem weltberühmten Österreichischen Filmmuseum und den kaum weniger berüchtigten Kinos der Gemeinde.

Anfang 2007 wurde bekannt, dass sich die Wiener Stadthalle Kiba-Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft aus dem „Kinogeschäft“ völlig zurückziehen will. Aus deren Budget speiste sich seit Beginn des Stadtkinos auch der Betrieb dieser Bastion der heimischen Filmkultur.

Der Rückzug veranlasste Schwartz zum Rücktritt. Ab 1. Jänner 2009 führt Claus Philipp das Unternehmen weiter, für dessen Erhaltung die Stadt Wien inzwischen eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro fürs kommende Jahr zugesagt hat.


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