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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 50/08 vom 10.12.2008

Schlafgelegenheiten wie Barbapapas

Gewicht verlagern und schnell zur Seite drehen, dann schwingt „Tine“ und man selbst schwingt im Liegen mit. Raimund Gamerith hat „Tine“ entworfen, eine Schlafgelegenheit, die einen schaukeln lässt. Tine ist ein Ein-Tages-Bett, wie es der 33-jährige Grazer nennt: Die vier Seiten sind schnell miteinander verschraubt. „Gutes Design ist minimiert und einfach herzustellen“, sagt der gelernte Tischler über seine Arbeit, die in ihrer Schlichtheit die persönliche Schlafbalance optimal auffängt. Rutscht man in Richtung Kopfende, liegt man etwas bergab. Seekrank sei aber bisher noch kein Kunde geworden, erklärt Gamerith. Wer das wiegenartige Schwanken einfrieren möchte, fügt Keile ein, die Raimund Gamerith nachträglich konzipiert hat. Einen Lattenrost kann man sich mit diesem Schaukelbett sparen.

Ein Tisch wandert durch Österreich

Seit zehn Jahren entwickelt Gamerith Funktionsmöbel mit dem gewissen Etwas. In der Werkstatt der Gnaninger Ateliergemeinschaft

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