Kritik

„Alles was der Fall“: Voll Verträumt

Lexikon | Hermann Götz | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Erstens müssen in der Ausdauerperformance „Alles was der Fall ist“ die acht Performerinnen in ihren Pyjamas abwechselnd Träume vortragen und zweitens dabei durchhalten, bis eine der Kolleginnen jene Ramschskulptur, die sie im Hintergrund errichtet, umschmeißt. Oder vollendet. Gedeutet werden dann, nein, nicht die niedlichen oder verstörenden, explosiven und/oder erotisierenden Träume. Sondern die Skulpturen (sofern vollendet), und zwar in Künstlerinterviews, die stets auf den totalen Erklärungsnotstand zielen. Sehr sportlich das Ganze (dafür ist das Theater im Bahnhof ja bekannt) und sehr unterhaltsam, die Alptraumsequenzen eingerechnet.

Studiobühne der Grazer Oper, 18. und 19.12., 20.00


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