Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Erstmalige Kontrolle Printjournalisten haben keinen, Werbefachleute schon. Nun hat auch die PR-Branche einen Ethikrat. Im März hat ihn der Public Relations Verband Austria (PRVA) beschlossen, nun nimmt er unter Vorsitz von Wolfgang Langenbucher, ehem. Ordinarius am Wiener Publizistikinstitut, die Arbeit auf. Dem Gremium gehören elf Mitglieder an, darunter der ehemalige Standard-Chef Gerfried Sperl. Unter www.prethikrat.at können Bürger Beschwerde gegen unethische Public Relations vorbringen.

Euro Verlust machte der britische Privatsender Channel 4. Jetzt überlegt BBC Worldwide, Cashcow des Gebührensenders, den Einstieg.

Einmalige Zahlung ORF-Chef Alexander Wrabetz sicherte sich die Zustimmung einer Mehrheit von Stiftungsräten für sein Budget 2009 mit einer spürbaren Gehaltserhöhung, allerdings größtenteils Einmalzahlungen. Zu Beginn der Sitzung zog er seine Vorlagen für Ausgliederungen, mittelfristige Finanzplanung und den Verkauf des Rosenhügelareals zurück. Sie sollen im März als Teil eines grundlegenden Strukturkonzepts für den ORF wiederkehren. Der Gehaltsabschluss sieht 1,9 Prozent Erhöhung vor, dazu eine Einmalzahlung von 700 Euro für Vollzeitkräfte.

Neue Pläne Die Presse will laut Standard im Wirtschaftskrisenjahr 2009 eine Sonntagszeitung starten. Presse-Chefredakteur Michael Fleischhacker „kann“ einen Beschluss „nicht bestätigen“, sehr wohl aber solche Überlegungen. Im Standard sagt er: „Wenn es irgendwo auf der Welt einen Chefredakteur einer Tageszeitung gibt, der nicht über eine Sonntagszeitung nachdenkt, dem sage ich auf den Kopf zu, er ist ein Idiot.“


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