Hurra, die Konzeptförderung ist da! Oder auch nicht

Feuilleton | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Vorige Woche wurde bekanntgegeben, welche Wiener Off-Theater in den nächsten vier Jahren sorgenfrei leben können

Reportage: Wolfgang Kralicek

Ein kalter Dezembervormittag im Museum auf Abruf (Musa) vis-a-vis vom Rathaus: Tag der Entscheidung. Heute wird bekanntgegeben, welche Bühnen und Theatergruppen ab Herbst 2009 in den Genuss der begehrten, weil langfristigen „Konzeptförderung“ (Vertragsdauer: vier Jahre) kommen. Die Konzeptförderung, eine Errungenschaft der Wiener Theaterreform, wurde 2004 erstmals vergeben; jetzt ist es an der Zeit, die Verträge zu verlängern – oder eben nicht (siehe auch Seiten 6 und 37).

Die Pressekonferenz wird nicht nur von Journalisten, sondern auch von Theaterleuten besucht. Auf dem Podium sitzen Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und zwei Vertreter der fünfköpfigen Fachjury, die die Konzepte geprüft und beurteilt hat. Ein undankbarer Job: Die 14 Millionen Euro, die die Stadt für diesen Bereich lockermacht, sind zwar viel Geld, aber bei weitem


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