Ein Film wie ein Selbstmordattentat

Feuilleton | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Das wäre aber wirklich nicht notwendig gewesen: 30 Jahre nach der legendären TV-Serie kommt Mundl ins Kino

Verriss: Wolfgang Kralicek

Manuel Rubey kann einem leidtun. Nach der Hauptrolle im Falco-Film „Verdammt wir leben noch!“ spielt der sympathische junge Mann schon wieder eine Figur, an der man nur scheitern kann: In „Echte Wiener“ gibt er den René Sackbauer. Mundls Enkel, der nur gegen wütende Proteste des Opas so getauft wurde („In Favoriten haaßt ma ned Réne!“), ist inzwischen 33 und depressiv, Witwer und Vater eines komasaufenden Halbwüchsigen. Aber nicht einmal die 33 Jahre wirken glaubwürdig.

30 Jahre nach der legendären ORF-Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ (1975–1979) kommt mit „Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga“ ein Film ins Kino, den man als Selbstmordattentat bezeichnen kann. Autor Ernst Hinterberger, Regisseur Kurt Ockermüller (der auch bei den letzten Folgen der Serie Regie führte) und die Schauspieler – von Karl „Mundl“ Merkatz


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