Der Held ist das Geld, und das kommt ganz schön rum

Feuilleton | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Weihnachten kann kommen: Mit „Principia“ ist der monumentale „Barock-Zyklus“ von Neal Stephenson abgeschlossen

Buchkritik: Thomas Maurer

Am Anfang des ersten Bandes hängt man in Boston eine Hexe. Am Ende des dritten Bandes steht ein alter Naturforscher mit gemischten Gefühlen am Rande eines Bergwerks in Cornwall, wo – in Gestalt einer „Maschine zur Hebung von Wasser mittels Feuer“ – gerade die Industrialisierung sich anschickt, das Antlitz der Welt für immer zu verändern.

Dazwischen liegen rund 3300 Seiten, die in den Jahren 1655 bis 1714 spielen – in London, Japan, dem von den Türken belagerten Wien, Südamerika, Amsterdam, der afrikanischen Sklavenküste, Teilen Indiens sowie der fiktiven Insel Qghlm, um nur die wichtigsten zu nennen. Und wo wir immer wieder historischen Figuren wie Isaac Newton, Ludwig XIV., John Churchill, Christiaan Huygens, Samuel Pepys, Gottfried Wilhelm Leibniz oder Liselotte von der Pfalz begegnen.

Aber auch Personen wie Louis Anglesey (Earl


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