„Aber ich bin nicht gekünstelt“

Stadtleben | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Rapids Trainer Peter Pacult über seine Arbeit, seine Launen und Methoden

Interview: Johann Skocek

Peter Pacult schaut immer noch aus wie ein pfiffiger Bub und wird nächstes Jahr doch 50. Er kam mit der Rapid ins Europacupfinale der Cupsieger (15.5.1985, 1:3 gegen Everton), war Ernst Happels Lieblingsstürmer beim Meister FC Tirol Anfang der 90er und hievte 1993 bis 1995 mit Schmäh 1860 München in die deutsche Bundesliga. Anschließend kehrte er nach Wien heim, spielte noch ein Jahr bei der Austria und heuerte als Jungtrainer bei 1860 an. Seit 2006 coacht er die Rapid, wurde im Vorjahr Meister und überwintert hinter Salzburg als zweiter Titelfavorit.

Falter: Als Spieler waren Sie ein lustiger Kampel, als Trainer streiten Sie gern mit Journalisten. Was ist passiert?

Peter Pacult: Ich habe mich menschlich nicht verändert, das verwerfe ich, also der Familie oder Freunden gegenüber. Aber meine Position hat sich geändert. Du kannst nicht mehr diesen Schmähbruder an den Tag legen wie als


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