Neues von der Brunnenfigur

Steiermark | aus FALTER 51/08 vom 17.12.2008

Ex-Klestil-Sprecher Hans Magenschab zeichnet ein rührendes Bild vom Erzherzog

Rezension: Jörg Silldorff

Hans Magenschab nimmt sich viel vor, wenn er eingangs seiner nicht streng wissenschaftlichen Publikation meint: „Nun ist es zu beweisen, dass Erzherzog Johann das größte politische Talent unter den Habsburgern seit Joseph II. war, ein vitaler Feuergeist und unorthodox wie keiner seit Maximilian I.“

Mit beinahe rührender Anteilnahme beschreibt der Jurist und ehemalige Sprecher von Bundespräsident Thomas Klestil die Stationen des Kaiserbruders: dessen Affinität zu Tirol, seine überwiegenden Niederlagen in den Napoleonischen Kriegen, die Bemühungen um die industrielle und kulturelle Entwicklung der damaligen Steiermark bis zu den politischen Posten des Reichsverwesers der Paulskirche beziehungsweise des Bürgermeisters von Stainz. Daneben schildert Magenschab die Beziehung zu Johanns Brüdern, allen voran Kaiser Franz II. (I.), wie zu anderen historisch interessanten Persönlichkeiten


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