Kritik

New Folks: Fliegende Cowboys

Lexikon | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Thomas Weinberger "Lost Heroes Nr.1 (Hoss)", 2008

Paradies eines Sammlers: Von oben bis unten voller Kunst ist die Holzhütte, die die Künstlergruppe Krafftmalerei für die Ausstellung "New Folks" gestaltet hat. Ein starker Auftakt zu einer starken Schau, die wieder richtig Lust auf die Möglichkeiten der Malerei macht. Die Auswahl voller Verve hat die Künstlerin Ursula Hübner getroffen, die selbst mit herrlich abgründigen Foto-Malerei-Collagen vertreten ist. Im Kreis hängen die filigran bestickten Bilder von Stephanie Mold, die in dunkle Fantasielandschaften führen. Tex Rubinowitz malt Männerporträts auf wurmstichiges Holz, während Thomas Weinbergers Gemälde Cowboys in den Canyon stürzen lassen. Viel trockener Humor auch bei Birgit Petri und Andrea Lüth. Insgesamt werden 17 Positionen präsentiert, darunter auch die der Althasen Gelitin. Erfrischend - ein doofes Prädikat - aber in dieser Ausstellung drängt es sich auf. NS

Kunst Raum Niederösterreich, bis 21.2.


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