Musik Kritik

Gernhardt zum Gernhaben

Lexikon | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Als Martin Philadelphy, ein Tiroler Gitarrist, das erste Mal ein Buch von Robert Gernhardt in die Hände bekam, war er "aus dem Häuschen". "Genial", dachte er sich, er spürte Seelenverwandtschaft. Noch bevor Gerhardt 2006 verstorben ist, nahm er Kontakt auf und leitete eine Zusammenarbeit in die Wege. Heuer hat Philadelphy das Projekt fertiggestellt. "Ein Glueck" nennt sich das Werk, es ist eine Vertonung der Texte des deutschen Autors, Satirikers und Zeichners. Die Live-Umsetzung wird Philadelphy mit elektrischer und akustischer Gitarre, Stimme und Loop-Station bewerkstelligen. Sogar Claus Peymann geriet ins Schwärmen: "Diese Interpretationen sind originell, witzig und sehr nahe an Robert Gernhardt." TS

Theater Belic & Lechthaler, Graz, 6.1., 19.30


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