Tiere

Watschentanz

Lexikon | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

In dieser Kolumne finden Sie keine weihnachtliche Besinnlichkeit, sondern wir springen "der Wissenschaft" und "den Medien" an die Gurgel. Seitdem sich der IG-Nobelpreis, eine satirische Auszeichnung der Harvard-Universität für unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten, quasi als "Anti-Nobelpreis", etabliert hat, versuchen viele Forscher, sich zumindest auf diese Weise mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Jetzt haben in einer Studie zwei Wissenschaftler der Universität New South Wales in Sydney nachgewiesen, dass Headbangen zu Heavy-Metal-Musik zu starken Kopf- und Nackenschmerzen führen kann. Per eigenem Computermodell untersuchte man die Auswirkungen von Geschwindigkeit und Winkel der Kopfbewegungen. Kopfschütteln mit einer Spanne von 45 Grad bei einer Musik von 146 Schlägen pro Minute löst demnach "leichte Kopf- und Nackenschmerzen" aus, schnelleres Headbanging kann sogar zu Schwindelanfällen und Schädeltrauma führen. Die medizinischen Tipps der Autoren: Kopfschleudern


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