Georg Danzers gutgelauntes Abschiedskonzert in der Wiener Stadthalle: "I fürcht mi ned"

Feuilleton | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Rezension: Wolfgang Kralicek

Es hätte das große Konzert zur Feier von Georg Danzers 60. Geburtstag werden sollen. Aber dann kam der Krebs dazwischen, und das Geburtstagskonzert musste um ein halbes Jahr verschoben werden. Als es am 16. April 2007 in der Wiener Stadthalle (F) stattfand, war's ein Abschiedskonzert - obwohl das damals keiner wusste oder wissen wollte. Zwei Monate später war Georg Danzer tot.

Auf dem Mitschnitt, der jetzt als Doppel-CD vorliegt, ist kein verzweifelter Mann zu hören, sondern ein erstaunlich gutgelaunter. Danzer spielt sich lässig durch sein Repertoire und erzählt dazwischen, wie gewohnt, launige kleine Geschichten. Zum Beispiel davon, wie er sich als Kind davor gefürchtet hat, in den Keller zu gehen. Dann singt er "I fürcht mi ned" von seinem letzten Album.

Weil das Konzert ja als Geburtstagsfest geplant war, wird Danzer nicht nur von seiner (sehr guten) Band, sondern auch von mehr oder weniger illustren Gästen begleitet, die jeweils zwei Lieder mit ihm


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