Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Alser Straße: Ambulanzbier, Zuckerln, Sulz und Blumenobst

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Die Frage, ob durch die Umwandlung des alten AKH in den Uni-Campus alles besser oder schlechter wurde, hängt zweifellos vom Standpunkt ab. Belebung der Alser Straße brachte die universitäre Nutzung auf jeden Fall. Um die josephinische Krankenfestung macht Einkaufen wirklich Spaß.

An erster Stelle zu nennen wäre da der Vidoni, mit seinem Gründungsdatum 1901 nicht nur Wiens ältester Wurst- und Käsespezialist, sondern immerhin auch ein Überlebender aus der Landstraßer Markthalle: Vor vier Wochen sperrte Vidoni in der Alser Straße neu auf; das Angebot an Würsten und Käsen ist auch hier einigermaßen endlos, geschnitten wird nur frisch vom Stück, das Sülzensortiment dürfte beim Meinl auch nicht größer sein, die Zahl der Rohschinken ist beachtlich, der Josefstädter Gourmet-Beinschinken wird aber leider nicht wirklich mitten im Achten hergestellt. Wurscht, er ist sehr gut.

Viel Käse, noch


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