Friulanischer Silvester

Stadtleben | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Toni Mimra kocht traditionelle Neujahrs-Glücksbringer aus Norditalien

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Schwein muss man haben. Die Tradition, am Silvesterabend aus glücksbringenden Gründen einen ganzen Schweinskopf zu verzehren, ist hierzulande etwas zurückgegangen. Anders verhält sich das bei unseren italienischen Nachbarn, deren Tradition, vom Glücksschwein das Bein zu verzehren, noch sehr lebendig ist.

In Norditalien heißt das Bein "Zampone" und wird gefüllt zum Jahreswechsel serviert. Dazu gibt es Linsen, die Fruchtbarkeit und Geldsegen versprechen, was im aktuellen Finanztief auch nicht von Nachteil sein kann. Toni Mimra, Koch, Kenner und Liebhaber der norditalienischen Küche hat dem Falter sein Rezept dafür verraten.

Eines gleich vorweg: Die aufwendige Zubereitung des Zampone, sprich den Fuß entbeinen, die Füllung aus faschiertem Beinfleisch und anderen Teilen vom Schwein herstellen, füllen, zunähen und stundenlang kochen ist nicht mehr zeitgemäß.

Selbst in Italien werden


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