Dunkle Gedanken

Steiermark | aus FALTER 52/08 vom 23.12.2008

Emil Breisach, der die steirische Moderne nach dem Krieg geprägt hat wie kein anderer, blickt zurück. Und in die Zukunft

Interview: Herwig. G. Höller, Thomas Wolkinger

Über die Welt jederzeit. Aber über Gott? Was könne man da Sinnvolles sagen, hat Emil Breisach gefragt, als der Falter um ein längeres Gespräch zum Jahresende - "über Gott und die Welt" - bat. Das Gespräch fand dann in der Ernst Fuchs Bar im Erzherzog Johann statt, einem Raum, den Breisach schätzt. Nicht wegen, sondern trotz dessen Gestaltung durch den Maler Ernst Fuchs. Die Bar, sagt Breisach, erinnere ihn an die ebenfalls von Fuchs gestaltete "entsetzenerregende" St. Jakob-Kirche in Thal. Mit Günter Waldorf, wie Breisach ein Mitgründer des Forums Stadtpark, war er bald nach der Eröffnung im Jahr 1992 dort. "Wir sind ins tiefe Schweigen verfallen", erinnert sich Breisach. Dann Waldorf: "Jetzt waren wir in einem Bordell."

Falter: Herr Breisach, wie war denn das Jahr 2008?

Emil Breisach: Ich bin oft von Bekannten,


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