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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 03/09 vom 14.01.2009

Z unächst einmal schönen guten Tag. Wir sind wieder da und wollen Ihnen im neuen Jahr alles Gute wünschen. Das darf man einem bizarren Aberglauben zufolge so lange tun, solange der Beglückwünschte kein Kraut gegessen hat. Nachdem die ehemalige Galionsfigur der Krautsuppendiät, Exkanzler Alfred Gusenbauer, auf Ayurveda umgestellt hat, ist das a) nicht ganz unwahrscheinlich, b) aber eh wurscht, weil ja nicht Sie, sondern das Jahr 2009 Geburtstag hatte.

Falls Sie der Anregung noch bedürfen: Erstaunlich viele Kolleginnen und Kollegen trinken zurzeit keinen Alkohol - scheint ein populäres Jännerbewältigungsprogramm zu sein; Julia Ortner hat zumindest dem Manhattan abgeschworen, Joseph "Willensstärke" Gepp raucht im Jänner maximal zehn Zigaretten täglich; Matthias Dusini weicht Hülsenfrüchte ein und schwärmt für Gerstensuppe; Armin Thurnher hat sich dem habituellen Borschtsch-Verzehr verschrieben - worin ich ihm durchaus zu folgen vermag (bloß dass ich kein dogmatischer "Roter" bin und auch dem Weißwurzelkonsum fröne). Der auf dem Sektor des Wurzelverzehrs führende Christopher Wurmdobler, intern auch als "Orkan der Sanftmut" bekannt, hat sich die Latte besonders hoch gelegt: Er will 2009 "weniger aufbrausend" sein. Für einen Klassiker der Abstinenzzirkumvention hat sich Florian Klenk entschieden: "Ich gehe heuer trainieren, statt zu fasten." Wir werden seine Hüften im Auge behalten!


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