Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 03/09 vom 14.01.2009

Alte Gesichter Mit durchschnittlich 57 Prozent Marktanteil gehört "Bundesland heute" zu den meistgesehenen ORF-Formaten, für Landespolitiker ist die Präsenz in der regionalen Sendung dementsprechend wichtig. Die mit Abstand meisten Auftritte konnte 2008 mit eineinhalb Stunden Redezeit der niederösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll verbuchen, wie eine Mediawatch-Analyse ergab. Doch der Landesfürst ist nicht der beste Quotenbringer: Mit 47 Prozent Marktanteil stieß "Niederösterreich heute" auf das geringste Interesse aller Ausgaben. Am wenigsten ins Bild schaffte es die einzige Frau unter den Landeschefs: Salzburgs Gabi Burgstaller (SPÖ) kam nur auf 30 Minuten O-Ton. Mediawatch spricht von einem "Gender-Malus".

Unterschriften sammelte FPÖ-General Harald Vilimsky auf seinem Onlinefeldzug gegen die ORF-Gebühren.

Neue Zeiten Werbung auf der Titelseite der New York Times - bisher undenkbar. Nun brachte das renommierte Blatt sein erstes Inserat auf Seite 1, eine Einschaltung des Senders CBS. Diese neue Platzierung der Werbung soll in Zeiten der Wirtschaftskrise zusätzliche Einnahmen bringen.

Neues Zentrum Der ORF plant laut einem Bericht der Presse ein eigenes Newszentrum, aus dem Fernsehen, Radio und Internet mit Beiträgen beliefert werden sollen. Derzeit gibt es viele verschiedene Nachrichtenredaktionen. Auch die Zusammenlegung aller Wetterredaktionen sei angedacht. ORF-Chef Alexander Wrabetz hat nur noch wenig Zeit: Am 2. April muss er dem Stiftungsrat ein Strategie- und Strukturpaket zur Rettung des in eine finanzielle Schieflage geratenen ORF vorlegen.


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