Echte Wiener gehen unter

Stadtleben | aus FALTER 03/09 vom 14.01.2009

Eishockey Warum die Vienna Capitals ein Verein ohne Jugend sind

Bericht: Christoph Heshmatpour und Daniel Nutz

Der Luchs, die Bechsteinfledermaus und der Wiener Eishockeycrack teilen ein Schicksal: Sie zählen zu den gefährdeten Spezies. So ähnlich sieht zumindest die Wiener Eishockeyikone Günter Stockhammer das Schicksal seiner Nachfolger: "Das beste Team der Stadt ist eine reine Söldnertruppe. Es tut richtig weh, in Wien Eishockey zu schauen." Tatsächlich sind die "echten" Wiener bei den Vienna Capitals ziemlich rar gesät. Routinier Raimund Divis ist der Einzige, dem im Team mehr als eine Statistenrolle zukommt. Andere wie Jungtormann Rudolf Hummel spielen im Wiener Team bestenfalls die zweite Geige und werden oft nur bei Verletzungen ihrer Kollegen in die Mannschaft gespült.

Untalentierte Hauptstädter?

Sind die Hauptstädter für das schnelle Spiel auf Kufen und dem rutschigen Geläuf bloß chronisch untalentiert? Keineswegs, meint Stockhammer, der selbst noch aktiv in der "Altherrenmannschaft"


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