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Falter & Meinung | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Auf einer Pressekonferenz zum Wiener Tschetschenenmord traute Florian Klenk seinen Ohren nicht. Die Polizei verlautbarte, es habe keinerlei Anträge auf Personenschutz gegeben, man tappe völlig im Dunkeln. Klenk musste an sich halten, war er doch im Besitz jener Akten, die bewiesen, dass die Polizei im Gegenteil genau wusste, was hier vorlag: ein offenbares Versagen des Innenministeriums, das sich weigerte, dem bedrohten Tschetschenen Personenschutz zu gewähren. Der war nämlich kein bloßer Überläufer, vielmehr der Kronzeuge in einem Verfahren gegen den tschetschenischen Präsidenten. Die spannende Geschichte eines angesagten Mordes lesen Sie ab Seite 10.

Nur nebenbei: Vor einem Jahr berichtete Klenk im Falter über den Verein Family for You, der Auslandsadoptionen gestohlener Kinder vermittelt. Der Verein musste daraufhin seine Tätigkeit einstellen. Nun berichtet profil "exklusiv" über diese Vorfälle, ein Jahr später, ohne Nennung des Falter.

Der Falter steckt übrigens voller toller Geschichten, erwähnt seien nur Matthias Dusinis Essay über die Kunstkammer der neuen KHM-Direktorin (Seite 24) und das Interview von Robert Misik mit der Soziologin Eva Illouz über Liebe in Zeiten des Digitalismus (Seite 36). red


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