Das erste Opfer des "Kampfes um Wien" heißt Herbert Jansky. Sein Abgang macht jedenfalls Mut

Politik | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Kommentar: Stefan Apfl

Wenn in Kaffeehäusern, nicht-roten Politbüros und Redaktionsstuben der "Wiener Filz" beklagt wurde, tauchte schnell der Name Herbert Jansky auf (nicht zu verwechseln mit Bruder Wolfgang Jansky, Ex-Pressesprecher von Kanzler Faymann, Lebensgefährte von Infrastrukturministerin Bures und Geschäftsführer der Gazette Heute). Nun ist der Geschäftsführer der mächtigen, aber weithin unbekannten Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH zurückgetreten.

Die Macht in seinen Händen war eine unbeabsichtigte Folge schwarz-blauer Wohnhauspolitik; die Gründung der Hausbetreuungs GmbH eine Konsequenz der Abschaffung des Hausbesorgergesetzes im Jahr 2000. Die rund 900 Mitarbeiter ersetzen seither den Hausmeister, sie sind für Grünflächen und Wände, Stiegenhäuser und Höfe zuständig.

Das Klagelied über Vetternwirtschaft und Missmanagement ist so alt wie das Unternehmen, wurde in den vergangenen Monaten jedoch lauter, wie die Aufmachergeschichte in der aktuellen Ausgabe des Monatsmagazins


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