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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Es ist verdammt schwer, sich am Computer nicht ablenken zu lassen. Man sitzt an einem Textdokument, will kurz etwas im Internet nachlesen. Und hoppla: Plötzlich ist es 30 Minuten später. Man hat keine Zeile geschrieben, sondern nur im Netz gesurft. Ein typisches Beispiel von Web-2.0-Zerstreutheit. Doch die lässt sich bekämpfen. Nicht durch pure Selbstdisziplin, nein, durch noch bessere, noch größere Geräte! Studien belegen, dass die Größe des Bildschirms die Produktivität eines Büroarbeiters positiv beeinflusst. Auf einem kleinen Bildschirm überdeckt der Internet Explorer schnell einmal das leere Word-Dokument. Wer hingegen zwei Schirme und viel Platz hat, verliert nicht den Überblick. Das leere Dokument bleibt sichtbar. Wie ein Blatt Papier, dem man nicht entkommen kann. Es macht also Sinn, protzige Flachbildschirme zu kaufen. Am besten zwei davon. Bei Firmen wie Google ist das längst Standard. Vielleicht lässt sich auch der eigene Chef davon überzeugen. Nur wenn der lieber knausert, wird halt weiter Tetris gespielt.


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