"Gitarren zerstören finde ich grob"

Feuilleton | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Jungväterrock: Mondscheiner sind die bravste Band der Stadt. Aber auf keinen Fall die schlechteste

Porträt: Gerhard Stöger

Die fünf jungen Herrn von Mondscheiner sind guter Dinge. Sie sitzen im Café Rüdigerhof bei einem Nachmittagsbier und sind dem Ende des ersten Interviewtages zu ihrem neuen Album "Songs & Daughters" schon ziemlich nahe. Nicht einmal die Bitte des Fotografen, ohne Jacken mit hinaus in die bittere Kälte zu kommen, kann die gute Laune der ausnehmend sympathischen Band trüben.

Dass Mondscheiner im gemütlichen Traditionslokal und nicht, wie von ihrer Plattenfirma geplant, im schicken Hangout im Museumsquartier sitzen, hat symbolische Bedeutung. "Hier passen wir viel besser her, weil wir hier im Gegensatz zum Architekturcafé auch immer wieder sind", sagt Sänger Manuel Rubey.

Ihn kennt man ihn Österreich auch ohne Interesse an lokaler Popmusik, spielte er doch die Hauptrolle in Thomas Roths Falco-Film "Verdammt wir leben noch"; gegenwärtig ist Rubey als Mundls depressiver


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