"Frauenversteher? Damit habe ich ein Problem"

Feuilleton | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Autor Gabriel Barylli über sein Erfolgsstück "Butterbrot", über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen - und seine fünf Ehen

Männergespräch: Wolfgang Kralicek

Vor mehr als 22 Jahren, im Herbst 1986, wurde im Theater in der Drachengasse die Komödie "Butterbrot" uraufgeführt. Das Stück handelt von drei Freunden, die ununterbrochen ihre Beziehungsprobleme besprechen. Der junge Autor und Schauspieler Gabriel Barylli hatte mit dem Stück einen Nerv getroffen. In der Drachengasse stand es monatelang auf dem Spielplan und mit inzwischen mehr als 120 Inszenierungen ist "Butterbrot" eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücke überhaupt. Derzeit wird die Männerkomödie in einer Inszenierung des Autors in den Kammerspielen gegeben (Rezension siehe Falter:Woche, S. 16). Das Gespräch mit Gabriel Barylli fand am Tag nach der Premiere statt.

Falter: Schnarchen Sie, Herr Barylli?

Gabriel Barylli: Nein.

Das dachte ich mir.

Barylli: Wieso?

Weil die Männer in Ihren Stücken meistens


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