Wer kommt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Baby mobil: Nesthocker oder Tragling?

Bericht: Kirstin Breitenfellner

Über die Wiener Linien kann man sich diesbezüglich ja nicht beklagen: Mittlerweile gibt es Lifte in allen U-Bahn-Stationen. Das ist beileibe nicht in allen europäischen Hauptstädten der Fall. Sogar die neuen Straßenbahnen kommen auch immer öfter niederflurig daher. Trotzdem kann das Benutzen des städtischen Raums mit Babys und Kleinkindern auch in Wien beschwerlich sein. Wenn etwa der nächste Niederflurwagen erst in 20 Minuten angesagt ist oder der Lift einen satten Kilometer von dem U-Bahn-Eingang entfernt, den man anvisiert hatte, zudem überfüllt ist oder gar zu klein für den Kinderwagen.

Seit 1846 wird dieser industriell hergestellt. Gut 130 Jahre später, in den 1970er-Jahren, begann der moderne, urbane Mensch sich darauf zurückzubesinnen, dass auch er biologisch gesehen nicht nur als Nesthocker, sondern auch als Tragling zur Welt kommt, das Getragenwerden ihm also einfach guttut.

Vorangetrieben wurde die


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