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Stadtleben | aus FALTER 04/09 vom 21.01.2009

Menüs haben viele Vorteile: Aktiv spart man sich die Aussucherei, passiv kriegt man so am deutlichsten die Küchenlinie mit, außerdem ermöglichen Kleinportionen ein breiteres Erlebnisspektrum und können Menüs besser vorbereitet und kalkuliert werden, was Gastronomen gerne mit günstigeren Preisen belohnen. Nur haben wir Österreicher vor Menüs halt Angst, weil der Gast ja König ist, und der König schließlich souverän. Abgesehen davon hat sich die Vorstellung, dass es mehr als nur "Vuaspeis-Hauptspeis-Nochspeis" gibt, noch nicht wirklich durchgesetzt. Hier schon.

Kim kocht Sohyi Kim ist auch hinsichtlich Menüs kompromisslose Pionierin: Von 18 bis 20 Uhr gibt's ein dreigängiges Überraschungsmenü, ab dann ein vier- oder fünfgängiges. Alle sind glücklich, niemand regt sich auf.

9., Lustkandlg. 4, Tel. 319 02 42, Di-Fr 12-15, 18-24 Uhr, www.kimkocht.at

Freyenstein In dem "Gourmet-Gasthaus" gibt's zwar eine reguläre Karte. Nur ist das etwa elfgängige Überraschungsmenü in vier


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