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Deutsch-Georgier Margwelaschwili liest

Lexikon | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Ich bin ein Schriftsteller der Emigration, des Fremdseins“, sagt Giwi Margwelaschwili. 1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin geboren, lebt er seit 1987 wieder dort. Dazwischen verlief sein Leben höchst turbulent. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Vater vom sowjetischen Geheimdienst entführt. Der Vater wurde ermordet, der Sohn nach Georgien verschleppt, wo er später als Deutschlehrer arbeitete. Margwelaschwili gibt Proben aus „Muzal. Ein georgischer Roman“ sowie aus „Officer Pembry“ zum Besten. Ute Eisinger spricht einleitende Worte. Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussion mit Ekkehard Maaß (Deutsch-Kaukasische Gesellschaft Berlin) statt. SF

Alte Schmiede, Fr 19.00


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