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Shackleton: im Königreich der Totenschädel-Disco

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Tonnenschwere Bässe, leichfüßige Percussions, verhallte Samples aus Nahost. Das sind die Grundzutaten zum Sound von Sam Shackleton. Einem Sound, der seit knapp fünf Jahren Ohren betäubt und Därme durchschüttelt: Dubstep. Von der britischen Popjournaille hochgejubelt, eroberte diese elektronische, düstere Dub-Spielart von Ost-Londoner Kellern aus die europäische Clublandschaft im Sturm. Neben Burial und Skream zählt Shackleton zu den Protagonisten, die prominente Fanschar seines Labels Skull Disco reicht von Ragga-Terrorist The Bug bis zu Minimal-Ikone Villalobos. Wenn es die Boxen im Sass also durchhalten, steht am Freitag wohl die bassgewaltigste Nacht des Jahres bevor.

Sass, Fr 23.00


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