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Im Labyrinth der Windungen

Lexikon | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Seine Ameisen, Röhren und Gehirnwindungen gehörten zu den stärksten Handschriften der 90er-Jahre: Peter Koglers computergenerierte Arbeiten drückten die globale Vernetzung des Informationszeitalters wie wenig andere Kunstwerke aus. Nun widmet das Mumok dem 49-jährigen Künstler eine umfassende Personale, die das weniger bekannte Frühwerk von Papier- und Kartonarbeiten zum Ausgangspunkt nimmt. Entgegen der neoexpressiven Malerei der Neuen Wilden hat Kogler bereits früh Medien- und Computertechnologie zur Basis seiner Kunst gemacht. Die Retro zeigt auch eine neue computeranimierte Rauminstallation, während nächtens weiße Ratten über die Fassade des Museums huschen. Letzte Tage! NS

Mumok, bis So


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