Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

„Es kam eine düstere Zeit und die Sonne wurde schwarz …“

Heute lesen Sie hier die autobiografische Notiz einer Lehrerin, verfasst von Andrea Hurton unter dem Titel „Unter Wölfen. Sie fürchtete weder Tod noch Teufel. Sie war ein 10-Dollar-Girl. Eine Lehrerinnengeschichte.“ Der Text zierte den Schwerpunkt Schule und begann so:

„Auffallend lebensuntüchtig war sie nie gewesen. In jungen Jahren hatte sie es immerhin geschafft, die 36-Stunden-Bahnfahrt Wien–Athen ohne größere körperliche und seelische Blessuren zu überstehen, im Land der jungen Götter vier Wochen am Strand zu schlafen und samt Rucksack und Reisepass wohlbehalten in das Land der Berge zurückzukehren. Damals war die Welt noch himmelblau. Mit den Gewittern verhält es sich ja so, dass sie manchmal über einen hereinbrechen wie der Weltuntergang. Die Verschwörung der Gestirne braute sich über ihr zusammen. Es kam eine düstere Zeit und die Sonne wurde schwarz.

Magister ist ein Titel wie Wehrmann, sagte Chris


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