Bevor der Nebel kam

Politik | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Verursachten Nebelgranaten des Heeres eine tödliche Massenkarambolage? Es wäre nicht das erste Mal

Bericht: S. Apfl,M. Gantner, J. Gepp

Ein „Nebel des Grauens“ habe sich über die Fahrbahn gelegt, so schnell und dicht, der konnte „nicht auf natürliche Weise“ entstanden sein. Das berichtete die NÖN im Dezember 2003. „Die Sicht war gleich null. Die Nebelwand einfach plötzlich da“, schilderte das Blatt damals eine Massenkarambolage nahe Matzendorf, Niederösterreich, bei der drei Menschen starben.

Die angebliche Ursache des rätselhaften Schlechtwettereinbruchs: Nebelwerfer des Heeres. Auf einem nahen Truppenplatz sei damals Rauch „aus einem Nebeltopf des Bundesheers entwichen“. Die Übung sollte einen „Brandfall“ simulieren. Wegen fahrlässiger Gemeingefährdung landeten zwei Offiziere vor dem Wiener Neustädter Landesgericht, 2004 allerdings wurde das Verfahren eingestellt.

Donnerstag, 22. Jänner 2009, auf der Donauuferautobahn nahe Korneuburg: eine ähnliche Situation


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