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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Barack Obama ist für Journalisten so sexy wie Tokio-Hotel-Bill für Elfjährige. Egal, ob es um die Nachmittagsjause im Weißen Haus oder das Haustier des Präsidenten geht – was sich nur irgendwie obamaesk anhört, ist schon eine Schlagzeile. Das trifft auch auf das First Handy zu. Vor der Inauguration wurde berichtet, dass Obama auf seinen BlackBerry verzichten muss. Jetzt drückt der Secret Service doch ein Auge zu und lässt den Internetjunkie Mails per Handy verschicken. Das Gerücht geht um, dass Obama keinen handelsüblichen BlackBerry mehr verwendet, sondern ein Hochsicherheitsmobiltelefon. Genannt „Sectéra Edge“. Dieses Multimediagerät kann auf Knopfdruck Anrufe verschlüsseln und abhörsicher machen. Es wurde von der National Security Agency und dem Rüstungskonzern General Dynamics entwickelt, könnte aber genauso gut aus einem James-Bond-Film stammen. Kostenpunkt: 3350 Dollar. Na gut. Man muss schon sagen: Allein Obamas Handy hat mehr Sexappeal als alle acht Jahre George W. Bush zusammen.


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