„Was das Publikum will, das ist fast immer ein Topfen“: Austrofred intim

Feuilleton | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Das Leben eines gefeierten Stars ist nicht nur angenehm. Ab und zu muss sich auch ein Austrofred Luft machen. „Ich müsste gar keine prophetischen Fähigkeiten haben, um zu wissen, dass ich mir mit diesem Buch nicht nur Freunde mache“, schreibt er „zum Geleit“.

Bei Auftritten gibt Austrofred Gas, als Buchautor hat er sich dem kritischen Edutainment verschrieben. Freilich, er will schon auch unterhalten mit seinen Betrachtungen über Gott und die Welt, den ORF und die Asfinag, Ambros und Bilgeri. Ebenso wenig hält er jedoch mit seiner Meinung hinter dem Berg, wenn es gilt, schonungslos gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. „Weil ich nicht anders kann.“

In seinen „Ansichten eines unbequemen Zeitgenossen 2004–2006“ lässt er tief in seine Künstlerseele blicken und berichtet von Vorkommnissen in seinem „Kompetenzzentrum“ und wie er via Lektüre der „gekauften“ Sonntagszeitung die Lage der Nation deutet.

Der Irrsinn, den Austrofred da verzapft, ist gar nicht so


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